Der Mittelstand kann sich das Leben in der Stadt Zürich zunehmend nicht mehr leisten. Die Mieten und Krankenkassenprämien haben sich in den letzten 25 Jahren verdoppelt, und auch der öffentliche Verkehr wird immer teurer.
Die Sozialdemokrat:innen wollen hier nun ansetzen: Die SP ist der Meinung, dass die hohen Gewinne der Stadt Zürich dafür eingesetzt werden sollen, um den Mittelstand zu entlasten. Denn das Eigenkapital der Stadt Zürich beträgt unterdessen unglaubliche 2’864 Millionen Franken – allein 2024 machte die Stadt über 500 Millionen Franken Gewinn.
Die SP schlägt drei Massnahmen vor, um den Mittelstand zu entlasten und die Kaufkraft zu stärken:
- Der Preis für das VBZ-Jahresabo in der Stadt Zürich soll von über 800 auf 365 Franken reduziert werden.
- Die Stadt soll mithelfen, den Mittelstand bei den Krankenkassenprämien zu entlasten.
- Die Kita-Gebühren in der Stadt Zürich sollen sinken.
Mittelstandshaushalte sparen bis zu 6’000 Franken pro Jahr
Zählt man die drei Massnahmen zusammen, sparen alle Zürcher:innen viel Geld – bis zu 6’000 Franken pro Jahr. Das VBZ-Jahresabo und die Prämienentlastung wurden von der Stadtzürcher Stimmbevölkerung unterdessen bereits in Volksabstimmungen angenommen. Doch umgesetzt wurden die Massnahmen bisher noch nicht. Oliver Heimgartner, Präsident der SP Stadt Zürich, sagt: «Verlieren wir die Wahlen, werden FDP und SVP versuchen, die Umsetzung dieser Volksentscheide zu torpedieren. Wer möchte, dass unser Kaufkraftpaket schnell umgesetzt wird, sollte die SP-Liste wählen.»
Alternativplan von SVP und FDP: Steuergeschenk an UBS
Die bürgerlichen Parteien sind nämlich strikt gegen die Stärkung der Kaufkraft und möchten stattdessen lieber die Steuern für Grosskonzerne wie die UBS senken. Bislang konnte die SP das erfolgreich verhindern. Doch SP-Präsident Heimgartner stellt klar: «Wenn die FDP gewinnt, werden die städtischen Überschüsse an die Grosskonzerne verteilt, der Mittelstand geht leer aus.»
