Was sich in den letzten Umfragen bereits abgezeichnet hat, bestätigte sich nun an der Urne: Eine klare Mehrheit lehnt die Anti-SRG-Initiative ab und spricht sich für einen starken medialen Service public aus. Das ist bemerkenswert, denn noch im vergangenen Oktober gab in einer Tamedia-Umfrage eine Mehrheit an, der extremen Initiative zustimmen zu wollen.
Das Nein zur Initiative aus der Feder der SVP und der Jungfreisinnigen wurde möglich durch ein breites Engagement aus Kultur, Sport, Wissenschaft und parteiübergreifendem Einsatz. Alle grossen Parteien ausser der SVP fassten die Nein-Parole, und viele Sportler:innen sowie Kulturschaffende machten sich gegen den Kahlschlag stark – von Schwingerkönigen bis zu Bax aus der Kultserie Tschugger. Entscheidend für das klare Ergebnis war auch das Engagement von tausenden von Aktivist:innen, die Flyer verteilt haben oder selbst einen Nein-Aufruf auf ihren persönlichen Social-Media-Profilen geteilt haben.
Nächste Hürde: SVP-Chaos-Initiative
Doch nach der Abstimmung ist vor der Abstimmung: Mit der Chaos-Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» folgt bereits die nächste wichtige Weichenstellung für die Schweiz. Ein Ja würde nichts weniger als das Ende des Bilateralen Wegs mit der EU, die Abschaffung des Rechts auf Asyl und ein Zusammenbruch der Gesundheitsversorgung bedeuten.
Die Frage ist also: Wollen wir in einem offenen, vielfältigen und sicheren Land mit guten Beziehungen zu unseren Nachbarn in der EU leben – oder wollen wir Abschottung, Unsicherheit und Chaos? Auch bei dieser Initiative spricht sich in aktuellen Umfragen eine Mehrheit für ein Ja aus. Bis am 14. Juni bleibt aber noch genügend Zeit, um das Blatt zu wenden und mit vereinten Kräften gegen den nächsten Kahlschlag zu mobilisieren.
jsc

Herzlichen Glückwunsch! Der Sieg bei einem Referendum ist ein riesiger Meilenstein für die politische Landschaft. Wenn die SP (Sozialdemokratische Partei) in der Schweiz triumphiert, ist das meist ein Sieg für die soziale Sicherheit, faire Löhne oder den Klimaschutz.
Hier ist ein Entwurf für eine mitreißende Siegesbotschaft – perfekt für Social Media, einen Newsletter oder eine Rede vor den Genossen und Genossinnen.
🚩 Der Sieg der Solidarität: Wir haben es geschafft!
Was für ein historischer Tag für die Schweiz!
Heute haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger ein klares Zeichen gesetzt: Gerechtigkeit siegt über Eigennutz. Das Resultat dieses Referendums ist nicht nur ein Erfolg für die SP, sondern ein Gewinn für die gesamte Zivilgesellschaft.
Warum wir heute feiern:
Die Macht der Gemeinschaft: Wir haben bewiesen, dass wir gegen finanzstarke Lobbys bestehen können, wenn wir zusammenstehen.
Ein starkes Signal: Die Schweiz will Fortschritt statt Stillstand. Soziale Sicherheit und Fairness sind keine Verhandlungssache, sondern ein Grundrecht.
Eure Energie: Von den Standaktionen im Regen bis zu den hitzigen Debatten am Küchentisch – dieser Sieg gehört euch!
“Dieser Erfolg zeigt: Wenn wir gemeinsam für eine solidarische Schweiz kämpfen, ist kein Ziel zu weit und keine Hürde zu hoch.“
🥂 Auf die Zukunft!
Jetzt lassen wir die Korken knallen, doch morgen geht die Arbeit weiter. Wir werden diesen Schwung mitnehmen, um die Schweiz noch sozialer, ökologischer und gerechter zu gestalten.
Ein riesiges Dankeschön an alle Freiwilligen, Aktivist:innen und Wähler:innen! Genießt diesen Moment – wir haben ihn uns verdient.
Solidarische Grüsse und Prost! 🍷🎉
Der klare Volksentscheid zugunsten einer elementaren Stütze der Demokratie und des nationalen Zusammenhalts in unserem Land ist höchst erfreulich. Allerdings bedeutet dies auch, dass sich die Führung der SRG auch stets ihrer staatstragenden Rolle bewusst sein muss. Dazu gehört, dass wichtige Aufgaben in unserem Bundesstaat wie der Schutz von Einwohnern und Staat im Innern und nach aussen nicht nur von den bürgerlichen Parteien übernommen werden müssen.
Was den Klimafonds betrifft, fehlten leider Hinweise auf Prioritäten zur Umsetzung und Ausgestaltung der notwendigen Massnahmen unserer Schweizer Energiepolitik. Die Abstimmenden wollen genauer wissen, wozu dieser grosse Fonds verwendet werden sollte. Dazu muss man das Rad nicht neu erfinden. Die gratis erhältlichen Newsletter des deutschen Portals solarserver.de zum Beispiel ermöglichen unseren Energiefachleuten und der Politik genügend Einblicke, wie auch in der Schweiz ein zielgerichteter und zeitgerechter Ausbau des eigenen Energiesystems für Strom- und Wärme betrieben werden könnte.