Jedes Jahr, Ende September, gibt der Bundesrat das durchschnittliche Prämienwachstum für das kommende Jahr bekannt. Jedes Jahr wiederholt sich das Muster: Die Krankenkassenprämien steigen weiter – 2027 um fünf Prozent – und die Kaufkraft der Menschen mit tiefen und mittleren Einkommen sowie Familien sinkt erneut.
90 Prozent profitieren von der SP-Initiative
Um die Bevölkerung zu entlasten, lanciert die SP Schweiz eine neue Initiative gegen die hohe Prämienlast. Konkret soll mit der Initiative ein System von Gutschriften eingeführt werden, die vollständig durch einen Steuerzuschlag auf sehr hohe Einkommen sowie auf den Reinertrag von Unternehmen finanziert sind. Profitieren sollen gemäss der SP mit diesem Modell 90 Prozent der Erwachsenen in der Schweiz.
Das will die Volksinitiative «für tiefere Krankenkassenprämien» erreichen:
- Zwei kostenlose Monatsprämien und Entlastung für Familien: Die Initiative fordert, dass Erwachsene mit knapp tausend Franken im Jahr entlastet werden. Jede erwachsene Person erhält eine Gutschrift, die zwei mittleren schweizweiten Monatsprämien entspricht. Familien sollen zusätzlich entlastet werden: Die Kinderprämien werden deutlich günstiger, weil der Bund sechs mittlere Monatsprämien (735 Franken) der Kinder übernimmt. Mit den kantonalen Prämienverbilligungen führt das dazu, dass Kinderprämien für die meisten Familien kostenlos werden.
- Solidarische Finanzierung nach AHV-Prinzip: Versicherte mit tiefem Einkommen werden bereits heute über Prämienverbilligungen entlastet. Diese bleiben bestehen. Doch aktuell wird der Mittelstand stark belastet. Die Initiative will das ändern – nach demselben Prinzip, das bei der AHV funktioniert und bewährt ist: Wer sehr viel verdient, zahlt etwas mehr. Auch die Konzerne leisten einen Beitrag mit einer geringfügigen Steuer auf den Reingewinn. Damit ist die Initiative vollständig finanziert. Unter dem Strich profitieren rund 90 Prozent der Bevölkerung vom neuen System.
- Wahlfreiheit bleibt bestehen: Das bestehende System mit verschiedenen Versicherungsmodellen und Franchisen bleibt unverändert. Die Wahlfreiheit wird somit vollständig beibehalten. Das macht die Initiative einfach und schnell umsetzbar.
Initiative soll im November lanciert werden
Die SP Schweiz will die Initiative Mitte November lancieren. Der Initiativtext kann aber bereits heute auf der Webseite der Partei eingesehen werden. Wer sie unterschreiben möchte, muss sich aber noch ein wenig gedulden.
lal/jsc



Krankenkasse niedriger
Ich bin sehr für diesen Vorstoss. Warum? Die Kopfprämie versagt auf ganzer Linie. Ich bin sofort dafür, dass alle Topverdiener und Konzerne zur Volksgesundheit etwas beitragen, damit das Schwache der Gesellschaft entlastet werden kann. Medizin muss bezahlbar bleiben und zwar für alle! Ich hoffe, dass sich die Allgemeinheit nicht wieder einschüchtern lässt durch die Argumente der Reichen.
Gute Idee, wobei der/die Patient/in zusätzlich stärker eingebunden werden sollte. Er/Sie sollte sich dauernd minimal an den Kosten beteiligen müssen im Sinne einer Bremse oder Denkpause. Denn alle – reich und arm – haben die Tendenz, überall das Maximum zu verlangen, auch wenn der statistische Unterschied minimal ist.
Wieso verfolgt die SP nicht das Prinzip, die Krankenkassenprämien anhand dem Einkommen anzupassen. Scheint doch viel vernünftiger und verständlicher als ein Gutscheinprinzip, welches bei kleinen Einkommen immer noch problematische Zahlungen an die Krankenkasse ergibt. Scheint mir zudem gerechter, da für alle Einkommen im selben Verhältnis Prämien anfallen.
Ich bin gegen den erneuten Anstieg der Krankenkassenprämien um 5% für 2027. Darum unterstütze ich die SP-Initiative für tiefere Prämien. Zwei Monatsprämien gratis und eine solidarische Finanzierung nach AHV-Prinzip sind fair und entlasten 90% von uns.
Menschen die etwas beitragen und Tag täglich etwas leisten sollten auch recht auf abstimmen haben. Ich meine warum sollte Menschen auf Grund der Herkunft und ähnlich Sache vernachlässigt werden. Ein für alle, alles für eins.
Super sache
Ich find es gut das man leute unteschützten möchte die nicht mega gut verdien
Aber eigtlich somtem man eine lösung finde wo die krankkasse dauwrfat von der regirung bezahlt wirt ich weis nicht wann ich das letzt mal beim artzt war und muss jährlich so viem geld bezahlen
Typisch SP. Wenn sie mal im Amt sind hört man nichts mehr von ihnen. Besonders von dieser Bundesrätin hätte ich mehr erwartet. Aber eben sie muss ja ihren täglichen Hairstailer nicht selbst bezahlen. Ihr Verhalten entspricht nicht der Sozialdemokratie, nieder auf die Knie
Alte Sozis drehen sich im Grab. Ich noch nicht, doch werden sie von mir keinen Rappen mehr erhalten.
Wir bekommen nicht zu viel Geld um viel Rechnung zu bezahlen
Meine politische Ausrichtung ist eher sozial also Richtung SP. Aber diese Initiative ist der falsche Hebel. Unser ach so hochgelobtes Medizinsystem ist ein Wirtschafts- und Machtsystem mit der Ware Mensch. Solange die Grundethik in Wirtschafts- wie Ernährungsmodellen nicht ändert, gibt es keine Senkung der Kosten.
Warum berechnet man die Krankenkassenprämien nicht über das Einkommen? Das währe doch für alle gut.
Macht im Faulturm in Bern rndlich vorwärts und setzt die Abstimming vor zwei yJahren zu Gunsten dee Mitarbeitenden
e n d l i c h u m !!!!
wir binden diese Kosten ein in die GRUNDVERSORGUNG. Diese Gesundheitskosten sind Teil aller Steuersubstrate, hierfür gibt es leuchtturmartig Beispiele.
Darunter ist gemogelt.
mfG Christian 4800
Höchste Zeit, dass endlich etwas passiert! Bin Rentnerin mit knapp 3’700 Einkommen.
Damit kommt aber gut durch.
Ich werde die Initiative unterstützen.
Tönt Gut,wie wäre es wenn das Thema Einheitskrankenkasse wieder aufgegriffen würde.
Ich glaube zur zeit häte man eine chanche.
Das ist meiner Meinung nach der falsche Weg. Gerade jetzt ist die Zeit in der alle Krankenkassen für die kleinen Risiken werben und Millionen für den Kassenwechsel ausgeben. Gerade jetzt ist die Zeit in der der Bund (sicher erfolglos) versucht die Löhne der Krankenkassenchefs zu deckeln. Darum wäre gerade jetzt die Zeit reif für die Einheitskasse.
Wir Pensionierten bekommen kaum mehr BVG und AHV. Trotzdem jedes Jahr höhere Krankenkassenprämien.
Woher diese Mehrkosten bezahlen.
Hanspivill
Schluss mit den äusserst unsozialen Kopfprämien und schleunigst eine Einheitskasse!
Dann wollen wir mal schauen.
Das System ist sehr träge. eine Volksinitiative benoetigt inkl. anschliessender Umsetzungsgesetzgebung sicher 8 Jahre… Was passiert bis dann?
Interessant: Hier kommen nur Meinungen die positiv sind. Und das von einer Publikation die sich „DIREKT, SAGEN WAS IST“ nennt 🙂 Mit freundlichen Grüssen, von einem SP Mitglied das diese Richtung falsch findet.
Interessant: Hier kommen nur Meinungen die positiv sind. Und das von einer Publikation die sich „DIREKT, SAGEN WAS IST“ nennt 🙂 Mit freundlichen Grüssen, von einem SP Mitglied das diese Richtung falsch findet. Genau ich habe schon mal geschrieben :-))
FALSCHER Ansatz … !! 🙁
die Höhe der Beiträge muss an das zu versteuernde Einkommen geknüpft werden, innerhalb eines Korridors mit min/max-Grenzen, nur so isses gerecht. Wieso sollen wieder Steuergelder aufgewendet werden, um diese Scheiss-PHARMA-Lobby-Industrie zu subventionieren ??
Lo trovo una vergogna!
Ma queste signore e signori al Parlamento si rendono conto?
Non credo, anche perché loro non devono pagare come noi poveri mortali…..
È una barzelletta che la Svizzera è un paese ricco……
B A S T A con questo prenderci in giro……. che le Casse malati non hanno soldi…..
Giovanni Minoli
Wann setzt man endlich den Hebel an der richtigen Stelle an und senkt die Kosten? Politiker jeglicher Couleur wollen sich wohl nicht die Finger verbrennen.
Jemand muss diese Mafia stoppen! Also Stopo mit der Heldgier der Krankenkassen Chefetage!!! Finito! Punkt!
Jemand muss diese Mafia stoppen! Also Stop mit der Geldgier der Krankenkassen Chefetage!!! Finito! Punkt!
Prämienschock: Höhere Kosten ohne Zusatznutzen
Die medizinische Grundversorgung in der Schweiz kostet viel mehr als in den Vergleichsländern Dänemark, Schweden oder Niederlande. Man kann dies weder medizinisch erklären noch mit der Kaufkraft im Land, denn diese ist vergleichbar.
Fazit: Zuerst Kosten in den Griff kriegen, dann erst wieder mehr Prämienverbilligungen!
In Österreich habe ich 25 Jahre lang meine Krankenkasse analog zu meinem Gehalt bezahlt. Das war gerecht und tat überhaupt nicht weh. Irgendwie doch ganz selbstverständlich.
Kommt mal in die Rente. Als verheirateter Rentner wird deine Rente auf das 1.5fache des Einkommens gekürzt aber die Ausgaben schlagen mit dem Doppelten durch.
Ich unterstütze diese Initiative voll und ganz; die Krankenkasse ist wirklich zu teuer Und vor allem hat nicht jeder den gleichen Zugang zur Gesundheitsversorgung
Möglicherweise eine gute Idee und angepasst an schweizerische Gegebenheiten, klar wäre Einheitskasse und nach Einkommen schöner.